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Das Literaturprojekt TEXTLAND


© Dominique Rossi, Hochschule für Gestaltung Offenbach

Das TEXTLAND-Projekt setzt sich mit der Entwicklung der deutschsprachigen Literatur und der Sprachdynamik in unserer Einwanderungsgesellschaft, mit interkulturellen Fremd- und Selbstbildern sowie mit Fragen der literarischen Übersetzung auseinander.

TEXTLAND stellt international bekannte sowie sich etablierende Autor*innen, die am kulturellen und sprachlichen Reservoir mehrerer Kulturen Anteil haben, in einen produktiven Diskurs. Wir möchten herausfinden, wie sie die deutschsprachige Literatur und Kultur beeinflussen oder verändern. In erster Linie geht es um die dynamische Entwicklung der Sprache, aber auch die eingebrachten Themen und Sprechweisen (Nassehi) werden eine Rolle spielen, wie auch Phänomene der Übersetzung ins Deutsche und umgekehrt in andere Sprachen.

Die Kombination unterschiedlicher Formate wie Impulsvorträge, Gespräche, Lesungen, Workshops, Kolloquium, Performances, Zukunftswerkstatt und ein Magazin weitet den Blick und ermöglicht es, kulturelle Differenzen und Gedächtnisse im Miteinander aufzuzeigen.

TEXTLAND begreift sich als notwendige positive Antwort auf die zunehmenden identitären Bewegungen.

TEXTLAND bietet eine öffentliche Bühne für translinguale, lebendige Begegnungen und Kontroversen und stellt somit einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Bildung dar.

 


Geplant sind:

– eine öffentliche Tagung im Frankfurt am Main sowie  zahlreiche dezentrale Veranstaltungen in der Region mit Impulsvorträgen, Streitgesprächen, Lesungen, Performances, Workshops, Diskussionen und Musikdarbietungen

– ein Magazin

– eine Zukunftswerkstatt

– ein Graphic-Novel-Workshop

– ein Übersetzungs-Workshop

– ein Kurzfilm

– ein Uni-Kolloquium

Der Name ist Programm TEXTLAND – ein grenzüberschreitendes Land aus Texten, aus Geschichten, aus erzähltem Leben.

 

 

Gefördert u.a.:

Kulturfonds Frankfurt RheinMain